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+++ 21. Juni 2008. Den längsten Tag des Jahres nutzten die Gernsheimer Kanusportler nicht nur zur Sonnenwendfeier. Anlässlich des Kanusport-Tages sollten auch zwei neue Vereinsboote einen Namen bekommen. Die Täuflinge komplettieren die Flotte perfekt: Der Robson Supersonic will die Wildwasserkiste für die Jüngsten sein. Die Kids zeigen jetzt den Alten, wo der Hammer hängt - egal was, egal wo: Cartwheels, Spins und fett carven. Das kleine Rote hört übrigens auf den Namen "Sunny". Auf die Spitze kann man das Erlebnis Wildwasser-Abfahrt dgegen mit dem Speeder der Firma Pyranha treiben, der auf den Namen "Speedy" getauft wurde. Das viereinhalb Meter lange Teil ist ein echter Lastkahn im Wildbach und auf schnellen Flüssen. Paddelanfänger sollten um so etwas freiwillig einen großen Bogen machen +++
+++ 17. April 2008. Viele Wege führen zu uns hinaus an den Rhein. Doch selten wurde auf diese hingewiesen. Nun können sich auch Auswärtige - von der alten B44 kommend - entspannt in ihrem Pkw oder auf ihren Drahteseln zurücklegen: Zwei Hinweisschilder (gelbe Schrift vor grünem Hintergrund) mit der Aufschrift "Kanusport Gernsheim (TSV)" geben die Richtung zum Bootshaus vor. Ein Danke gilt der Verwaltung und dem Bauhof der Stadt Gernsheim +++
+++ 18. März 2008. Die nicht aussterbende Spezies detailverliebter Bootsbastler darf sich freuen: Sie können sich ihren "Hammer Seewolf", den "Klepper Aerius" oder die Jolle "Optimist" im Maßstab 1:6 bis 1:10 ins Wohnzimmer oder Clubhaus stellen. Der Bielefelder Rainer Kuhlmann liefert mit seiner Firma "Faltboot-Modelle" dekorative und vorbildgetreue Boote und Zubehör - natürlich auch als exklusives Geschenk nach eigenen Vorgaben. Der gelernte Industriemodellbauer und Kajakfan, der bis dato nur Flugzeuge konstruiert hatte, kam nach heftigen Stürmen und einigen Kenterungen auf die Idee, seinen "Seewolf" zu vermessen und die Daten in ein Computerprogramm einzugeben. Seitdem frisst sich seine CNC-Fräse mit CAD-Genauigkeit durch edle Hölzer, modelliert Spanten, Sitze und Steven zu kleinen Kunstwerken. Den Tüftler kann man im Internet unter faltboot-modelle.de besuchen +++
+++ 26. Januar 2008. Das Geheimnis unseres "Sperrmüll"-Bootes ist gelüftet! Nachdem uns Post aus Norddeutschland erreichte, kann die Geschichte des teilbaren Potts beinahe lückenlos dokumentiert werden. Es ist ein "Habel" aus der ersten Produktion der kleinen, aber feinen Sportbootswerft Pietsch & Hansen in Bordelum. Das neue Vereinsboot muss demnach "mindestens zwanzig Jahre alt sein, denn ab 1988 wurde das Modell überarbeitet und als Superhabel auf den Markt gebracht", erzählt Jens Pietsch, der den seltenen Oldie auf Fotos identifizieren konnte. Zusammen mit Geschäftspartner Han-Peter Hansen ließ er nahe der Nordsee die Habel-Baureihe bei Übernahme der Firma vor 16 Jahren wieder auflegen: Der Habel II stand dabei für die aktuelle Neuentwicklung, die Konstruktionen des Senior-Firmengründers Jürgen Pietsch fasste man unter der Bezeichnung Habel I zusammen. Vor wenigen Monaten erst wurde der Habel IV präsentiert, erneut bestens verarbeitet - aber nicht mehr optional mit teilbarem Rumpf, der jetzt seinem noch produzierten Vorgänger vorbehalten bleibt. "Mit diesem Boot haben Sie einen Klassiker im Verein", weiß Jens Pietsch, denn mit der einfahrbaren Steueranlage und auf Endstabilität getrimmten Bootsform war es seiner Zeit und dem Mitbewerber Lettmann weit voraus. Infos über die auch von Expeditionsteilnehmern geschätzte Bootsschmiede gibt's unter www.tourenkajaks.de +++
+++ 26. Oktober 2007. Die Gernsheimer Paddler haben sich nach einem Jahr von ihrem Streamliner getrennt. Für den regelmäßigen Trainingsbetrieb auf kurzen Strecken mit zahlreichen Paddelneulingen war das Boot ohnehin nicht gedacht. Das elegante, laminierte Boot der Firma Lettmann wird nun von einem Sportfreund aus Ladenburg auf Tempo gebracht. Der Mann vom Neckar suchte einen Ausgleich zum Outrigger-Kanusport - und fand in dem Gernsheimer Rennkajak eine passende Nadel für längere Touren mit Gepäck. Wir wünschen ihm und seinem schlanken Gefährten stets freie Fahrt an allen Küsten und auf allen Kanälen +++
+++ 23. Oktober 2007. Hans Bicht fand ihn auf dem Sperrmüll, Joachim Conradis heilige Hände bereiteten den Kunstharz-Haufen letzte Woche auf. Zurück war der Glanz, abgesoffen aber scheint die Geschichte. Die Rede ist von einem fünf Meter langen, in der Mitte teilbaren Ungetüm aus Glasfaser-Laminat, das der klassischen Grönland-Form folgt. Noch rätselt der Vorstand über die Vergangenheit des Eskis mit raffinierter Rudereinrichtung. Fest steht nur, dass es die Farbe eines Spiegeleis hat und um die Buhnen geht wie Schmidts Katze. Wer sich mit diesen Intercity-tauglichen Dingern auskennt, meldet sich bitte bei Hans Bicht unter der 06258-3452 oder per E-Mail (click) +++
+++ 27. September 2007. Weil in letzter Zeit der Adrenalin-Pegel unserer Wildwasser-Junkies stark abgefallen ist, hat sich Marc Eisenhut, Deutschlands bester Bademeister in der Walze, zur Organisation eines Wildwasser-Camps im Durance-Gebiet in den französischen Hochalpen entschlossen. Für alles Wissenswerte hier clicken +++
+++ Unter der Überschrift "Sportart, die Wege zu neuen Ufern weist" hat Hans-Josef Becker seine Eindrücke vom "Tag des Kanusports" in Gernsheim sehr stimmungsvoll beschrieben, weshalb wir seinen Artikel vom 11. September 2007 im "Ried Echo" in unserem Pressearchiv (click) dokumentiert haben +++