FAQ/Das Wichtigste zuerst

Wie lerne ich Kanufahren?

Kanufahren ist ganz einfach - wenn man genügend geübt hat. Es ist wie mit dem Fahrradfahren: Wer es einmal beherrscht, verlernt es nie wieder. Natürlich kann man versuchen, sich das Kanufahren selbst beibringen. Dies ist aber die mühseligste Variante. Am Besten kann das Kanufahren im Verein gelernt werden. Viele Vereine, wie die Gernsheimer Kanusportler, bieten Kanukurse und Events für Anfänger an, die auch von Nichtmitgliedern besucht werden können. Termine und Adressen aller Kanuklubs können Sie der Webseite des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) und dem DKV-Bildungsprogramm entnehmen, das gegen eine geringe Schutzgebühr bei der DKV-Geschäftsstelle erhältlich ist. Daneben bieten auch viele gewerbliche Kanuschulen oder Kanuanbieter entsprechende Kurse an.

Ist Kanufahren für jeden geeignet?

Ja, Kanufahren kann in jedem Alter betrieben werden. Um selbstständig paddeln zu lernen, sollten Kinder aber mindestens 8 Jahre alt sein. Unabhängig vom Alter müssen Kanuten schwimmen können, um im Falle einer Kenterung das sichere Ufer zu erreichen. Zu empfehlen ist auch, dass regelmäßig eine ärztliche Untersuchung vorgenommen wird, um unerkannte gesundheitliche Risiken auszuschließen. Wenn Sie bereits unter chronischen Krankheiten leiden, sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt sprechen, ob dieser Einwände hat. Lesen Sie deshalb auch unsere Regeln beim Paddeln für Senioren.

Ist Kanufahren gefährlich?

Gefährlich sind Natursportarten nur, wenn man sie nicht beherrscht! Statistisch gesehen ist Wildwasserfahren hinsichtlich des Verletzungsrisikos eine ungefährliche Sportart. Das Risiko, während der Autofahrt zu einem Kanukurs zu verunglücken ist weitaus größer, als das Unfallrisiko während des Kurses selbst - jedenfalls statistisch. Beim Wanderfahren kann es zu Überlastungserscheinungen kommen. Diese treten öfter auf als eigentliche Verletzungen. Etwas höher ist das Verletzungsrisiko im Wildwasser (Foto). Wer darin kentert, kann sich je nach Gewässerverhältnissen schon mal Prellungen zuziehen. Eine qualifizierte Ausbildung ist daher der beste Schritt für Ihre eigenen Sicherheit.

Als Anfänger sollten Sie die vorhandenen Gefahren im Wassersport nicht auf die leichte Schulter nehmen. Besonders bei Hochwasser können Gewässer, die sonst unproblematisch sind, besondere Gefahrenstellen aufweisen. Verzichten Sie lieber auf eine Befahrung, bevor Sie ihre Gesundheit oder ihr Leben aufs Spiel setzen. Auch an Wehren oder Schleusen ist besondere Vorsicht geboten. Sie sollten stets auch das Wetter im Auge behalten: Im Sommer können die Sonneneinstrahlung und die damit verbundene Ozonbelastung Probleme bereiten, und Sturm oder Gewitter haben schon mancher Fahrt ein plötzliches Ende bereitet. Die wichtigste Regel sollte ohnehin immer mitfahren: Nichtschwimmer gehören nicht in ein Kanu.

Welches Boot brauche ich?

Die Entscheidung für den Bootstyp richtet sich danach, für welchen Zweck Sie das Boot einsetzen wollen. Grundsätzlich gibt es Kajaks und Kanadier. Kanadier stammen aus Nordamerika und wurden von den dortigen Indianern zum Transport, zur Jagd und zum Fischfang genutzt. Die heutigen Wanderkanadier eignen sich hervorragend für längere Touren auf Seen oder ruhigeren Flüssen, mit Gepäck und mit mehreren Personen. Deshalb werden sie gerne von Familien genutzt. Kanadier werden sitzend oder kniend mit einem Stechpaddel gefahren.

Kajaks haben ihren Ursprung bei den Eskimos. Es sind geschlossene Boote mit einer Sitzluke. Kajak-Fahrer sitzen in ihrem Boot und bewegen das Boot mit einem Doppelpaddel vorwärts. Der Kajak ist der "Allrounder" im Kanusport und wird in allen Bereichen verwendet - vom Seekajak für Großgewässer bis hin zum Wildwasserkajak. Zu unterscheiden sind auch noch verschiedene Materialien. Die wichtigsten sind Polyethylen (PE), ein robustes, relativ weiches Material, das vor allem bei Wildwasserbooten eingesetzt wird und glasfaserverstärkter Kunststoff (GfK), ein Laminatverbund, der leicht und hart, aber relativ empfindlich ist. Einige Holz- und Leichtmetallboote oder exotiische Konstruktionen zum Zusammenfalten mit einer Gummihaut sind mittlerweile gefragte Liebhaberstücke, andere fristen ein stolzes Nischendasein.

Für die meisten Einsteiger kommen vorrangig Touren- und Allround-Wildwasserboote in Frage, da sie einen breiten Einsatzbereich abdecken. Auf dem Markt sind über eintausend verschiedene Modelle erhältlich. Konkrete Empfehlungen können an dieser Stelle daher seriöserweise nicht gegeben werden, Rat erhält man bei einem Fachhändler oder bei anderen Kanuten in einem Verein in ihrer Nähe. Dort kann man Boote oft vor einem Kauf ausprobieren, so dass die man sicher sein kann, das richtige Boot anzuschaffen. Lassen Sie sich mit dem Kauf auf jeden Fall Zeit! Ein Boot etwa, das Sie als Anfänger noch begeistert hat, kann schnell seinen Reiz verlieren, wenn Sie sich später fahrtechnisch von ihm entfernt haben.

Sind Kanus teuer und wie lagere ich sie?

Die Preise für Kanus richten sich wie bei allen Gebrauchsgegenständen am Material und der Qualität aus. Deshalb sind für ähnliche Bootstypen unterschiedliche Preise zu zahlen. Zur groben Orientierung: Wildwasserkajaks (Foto) gibt es ab zirka 500, Tourenkanadier ab etwa 1000 Euro. Wenn Sie sich umfassend informieren wollen, empfehlen wir Ihnen, sich an einen anerkannten DKV-Kanufachberater zu wenden. Die Adressen erhalten Sie beim DKV. Preiswerte Boote sind natürlich bei den zahlreichen Gebrauchtmärkten zu erwerben. Einen dieser Flohmärkte veranstalten wir Kanusportler aus Gernsheim übrigens im Rahmen unseren "Kanusport-Tages". Vorsicht ist hingegen bei Online-Auktionshäusern angebracht: So manches auf Verdacht ersteigerte Schnäppchen erweist sich hinterher als Fehlkauf.

Auch optisch gut erhaltene und wenig gefahrene PE-Boote sind einer raschen Alterung unterworfen, wenn sie jahrelang großer Hitze und hoher UV-Strahlung (etwa durch falsche Lagerung) ausgesetzt waren. Nach rund zehn bis fünfzehn Jahren versprödet jede PE-Wanne zusehends. Boote aus laminierten Epoxidharzen können hingegen schon mal im Freien gelagert werden. Grundsätzlich hat man an ihnen auch am längsten Spaß - vorausgesetzt man umschifft stets souverän die schroffsten Uferböschungen. Optimal nach jeder Ausfahrt ist in jedem Fall eine Lagerung, wie wir sie bei der Kartoffel anwenden: kühl, dunkel und trocken.

Wo darf ich paddeln?

Grundsätzlich gilt, dass auf allen Fließgewässern in Deutschland das Paddeln erlaubt ist. Ausnahmen gelten auf Talsperren oder Wasserflächen in Parkanlagen beziehungsweise in Erholungsgebieten. Zu beachten ist aber auch, dass es zahlreiche Befahrungsregelungen aus Naturschutzgründen gibt, die unbedingt zu befolgen sind. Eine Liste der Befahrungsregelungen ist im DKV-Sportprogramm oder auf der Homepage des DKV veröffentlicht.

Natürlich sind alle kanusportlich nutzbaren Gewässer in den Flussführern des DKV ausführlich beschrieben. Gerade Neukanuten empfehlen wir, diese Beschreibungen vor Fahrtenbeginn sorgfältig zu lesen, um sich so bereits auf die Anforderungen des Gewässers vorbereiten zu können. Auf großen Gewässern mit Schiffsverkehr gelten besondere Verkehrsvorschriften. Informieren Sie sich vor Fahrtenbeginn unbedingt, worauf Sie achten müssen. Infos gibt es online unter dem Dienst Elwis.

Worauf muss ich in der Natur achten?

Kanusport ist die wohl schönste Art und Weise, die Natur zu genießen. Dies erfordert aber auch, dass wir uns in der Natur richtig verhalten. Es ist an dieser Stelle zu wenig Platz, um umfassende Informationen geben zu können. Die wichtigsten Tipps sind aber: Beachten Sie die Befahrungsregelungen aus Naturschutzgründen! Fahren Sie nur bei ausreichendem Wasserstand! Der DKV und seine Landesverbände bieten einen umfangreichen Pegeldienst. Unterwegs sollten Sie natürlich keine Pflanzen zerstören und alles unterlassen, was Tiere - insbesondere Wasservögel - stören oder nur beunruhigen könnte. Der DKV hat ein Faltblatt zum naturbewussten Kanufahren erstellt, das Sie gerne anfordern können.

Muss ich Mitglied in einem Kanuverein werden?

Kanusport darf in Deutschland auch ohne Mitgliedschaft in einem Verein betrieben werden. Diese bietet aber viele Vorteile. Zunächst einmal können Sie auf den Erfahrungen der anderen Mitglieder aufbauen. Im Verein lernen Sie das Kanufahren unter qualifizierter Anleitung, Sie können darüber hinaus auch unterschiedliche Bootstypen ausprobieren. DKV-Mitglieder können die Flussführer zum ermäßigten Preis erwerben, sie sind in der Regel bei anderen Vereinen willkommen, um dort für einen kurzen Zeitraum bei einer Kanufahrt zu rasten oder zu übernachten. Viele DKV-Kanustationen und Bootshäuser laden hierzu ein. Wichtig ist zudem, dass Sie bei Vereinsfahrten einem umfangreichen Versicherungsschutz unterliegen. Und sollte einmal kein geeigneter Kanuverein wie jener in Gernsheim in ihrer Nähe sein, können Sie immer noch als Einzelmitglied alle Vorteile der DKV-Mitgliedschaft in Anspruch nehmen.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Der DKV hilft Ihnen gerne bei weiteren Fragen weiter. Informationen über Literatur zum Kanufahren, Kartenmaterial Videos und Kleidung können Sie zu attraktiven Preisen bei der DKV-Wirtschafts- und Verlags-GmbH erwerben. Als DKV-Mitglied wird Ihnen auch ein interessanter Mitgliederrabat eingeräumt.

Ist Paddeln teuer?

Ganz sicher nicht. Am günstigsten ist es, in einem Kanu-Verein zu paddeln. Dort kann man sich oft am Anfang das nötige Material leihen und muss es nicht extra kaufen. Wenn man zu gemeinsamen Fahrten aufbricht, dann kostet auch die Fahrt zu den Flüssen weniger, als wenn man alleine ins Auto steigt. Wenn man sich die nötige Ausrüstung selber kaufen möchte, muss man etwa mit folgenden Preisen rechnen:

Nach oben sind den Preisen keine Grenzen gesetzt: ein Olympia-reifes Slalom-Kajak kostet etwa locker mehr als 2000, das passende Paddel dazu mehr als 300 Euro. Aber wir wollen nicht abschrecken. Otto Normalpaddler reicht Standardmaterial. Günstige Einkaufsmöglichkeiten für die Ausrüstung gibt es in den Vereinen, wo oft gebrauchtes Material per Aushang an der Pinnwand verkauft wird oder bei den Gebrauchtbootmärkten des Fachhandels. Merke: Ein gutes gebrauchtes Boot ist häufig besser und billiger als ein schlechtes neues.

In jedem Fall sollten Sie sich bei der Wahl der Ausrüstung sachkundig beraten lassen. Und kaufen Sie perspektivisch: Wollen Sie in ihrem Verein irgendwann als Übungsleiter tätig werden, sollten Sie sich etwa lieber gleich für eine Rettungsweste statt einer Schwimmweste entscheiden. Sie können auch Kanumessen (Foto) als Informationspool nutzen. Entscheidend ist, für welchen Einsatzzweck Sie Boot und Ausrüstung benötigen, welche Gewässer Sie befahren wollen und welche Ziele und Bedürfnisse Sie haben.

Auch die Fahrten müssen nicht teuer sein. Die wöchentliche Tour auf dem Bach vor der Haustür kostet nicht viel. Wer allerdings jedes Wochenende von Hamburg in die Alpen fährt, weil er dort Wildwasser befahren möchte, der blättert natürlich jede Menge fürs Benzin hin. Auch beim Paddel-Urlaub kommt es ganz auf den individuellen Geschmack an. Manch einer lebt wochenlang im Zelt oder im Wohnmobil, kocht auf dem Gaskocher und sieht Restaurants nur von außen. Das ist günstiger als ein Urlaub im Hotel. Und man kann abends problemlos seine nassen Klamotten über die Leine hängen.

Ist Paddeln gesund?

Insgesamt gesehen ist der Kanusport eine relativ gesunde Sportart. Wenn man Paddeln mit anderen Sportarten vergleicht, so hat man beim Paddeln im Breitensportbereich seltener Beschwerden als in anderen Sportarten. Als Ausdauersportart hat Kanusport positive Effekte auf Herz, Kreislauf und Muskulatur. Kanusport ist eine sogenannte "Lifetime"-Sportart und kann von Männer und Frauen aller Altersgruppen, selbst bis ins hohe Alter, betrieben werden.

Welcher Kanusport ist der richtige für mich?

Wohl kaum eine Sportart ist so vielfältig wie Kanusport. Spektakuläre Wildwasserfahrten, beschauliches Wasserwandern oder rasante Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen bieten für jeden die richtige Aktivitätsform. Dabei spielen das Alter oder Geschlecht keine Rolle. Gemeinsam als Familie, mit Freunden oder individuell bieten sich abwechslungsreiche Sportaktivitäten, die für jeden erlernbar sind. Es gibt über 1400 Kanuvereine, in denen Sport betrieben wird. Fast alle bieten die Möglichkeit, Kanusport als Freizeitsport oder einfachen Wettkampf zu erleben.

Kanusport kann von jedermann betrieben werden. Die Kanuvereine führen auch viele Senioren (wie auf dem Foto) verantwortungsbewusst an den Sport heran und helfen, die richtigen Fahrten entsprechend den jeweiligen Fähigkeiten zu unternehmen. Wir haben die wichtigsten Infos für ältere Menschen auf die Seite "Paddeln für Senioren" gepackt. Natürlich werden an anderer Stelle auch die Fragen der Kids beantwortet.

Kanusport als Natursport kann ganzjährig betrieben werden. Die Kanusportler Gernsheim bieten deshalb regelmäßige Übungsstunden und Vereinsfahrten über das ganze Jahr an. Kanusport wird bei uns am Rhein überwiegend als Kanuwandersport betrieben. Dies umfasst das ruhige Dahingleiten auf Flüssen und Seen ebenso wie das moderate Wildwasserfahren. Der Kontakt zur Natur stellt ein wichtiges Motiv für Kanusport dar. Aber auch die Mannschaftssportart Kanupolo oder der Kanumehrkampf bieten zusammen mit den anderen Disziplinen die Möglichkeit abwechslungsreicher sportlicher Aktivitäten.

Wie transportiere ich mein Boot?

Das Risiko, während der Autofahrt zu einer Kanutour einen Unfall zu haben ist größer, als das Unfallrisiko während der Fahrt selbst. Statistisch gesehen jedenfalls. Wichtig dabei ist natürlich die Frage nach dem Transport des Bootes, da es sonst zu unliebsamen Überraschungen kommen kann. In den meisten Fällen wird das Boot auf dem Autodach transportiert, daher hier einige Tipps zu diesem Thema: Die Dachlast darf weder nach vorne noch zur Seite überstehen.

Wenn die Dachlast nach hinten um mehr als einen Meter das Heck des Fahrzeugs überragt, muss das Ganze mit einem roten, dreißig mal dreißig Zentimeter großen Schild kenntlich gemacht werden. Wer nach Italien fährt, muss die Ladung, sobald sie auch nur einen Zentimeter nach hinten übersteht, deutlich kennzeichnen. Die Schilder dafür gibt's im Fachhandel. Wer die nicht anbringt, für den kann der Urlaub verdammt teuer werden. Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässige Dachlast dürfen grundsätzlich nie überschritten werden. Infos hält die Strassenverkehrsordnung unter Paragraf 22 bereit.

Wer am Dachgepäckträger spart, der spart am falschen Ende. Die meist etwas teueren Marken-Träger sind stabiler und halten länger als die Billig-Versionen. Einschlägige Testberichte liefern die Fachmagazine. Während der Fahrt sollte regelmäßig der feste Sitz des Trägers überprüft werden. Senkrechte Stützen oder U-Bügel erleichtern das Laden. Boote mit Gurten oder Seilen verspannen. Gurte sind meist einfacher zu bedienen, für Seile sollte man ein paar Knoten sicher beherschen, damit die Ladung fest sitzt. Gurte sollten nach VDI 2701 oder DIN 60060 geprüft und zugelassen sein.

Wer ganz sicher gehen will und nicht im Falle einer Vollbremsung die Boote in der Heckscheibe des Vordermanns sehen möchte: Boote nach vorne und hinten abspannen (Foto). Ein Seil von der Abschleppöse durch die Halteschlaufen der Boote ziehen und ordentlich verknoten. Während der Fahrt regelmäßig den festen Sitz der Gurte und Seile prüfen und folgende Regeln beachten:

1. Die Ladung sowie Spannketten, Geräte und sonstige Ladeeinrichtungen sind verkehrssicher zu verstauen und gegen Herabfallen und vermeidbares Lärmen besonders zu sichern.

2. Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht höher als 4 Meter und nicht breiter als 2,55 Meter sein. Fahrzeuge, die für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden, dürfen, wenn sie mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen beladen sind, samt Ladung höher als 4 Meter, aber nicht breiter als 3 Meter sein. Kühlfahrzeuge dürfen nicht breiter als 2,6 Meter sein.

3. Die Ladung darf nach vorne nicht über das Fahrzeug, bei Zügen nicht über das ziehende Fahrzeug hinausragen.

4. Nach hinten darf die Ladung bis zu 1,5 Meter, bei Beförderungen über eine Wegstrecke von bis zu 100 Kilometern bis zu 3 Meter hinausragen. Die außerhalb des Geltungsbereichs dieser Verordnung zurückgelegten Wegstrecken werden nicht berücksichtigt. Fahrzeuge oder Züge samt Ladung dürfen nicht länger als 20 Meter sein. Ragt das äußerste Ende der Ladung mehr als 1 Meter über die Rückstrahler des Fahrzeugs nach hinten hinaus, so ist es kenntlich zu machen durch mindestens:

Diese Sicherungsmittel dürfen nicht höher als 1,5 Meter über der Fahrbahn angebracht werden. Wenn nötig (Paragraf 17, Abs.1), ist mindestens eine Leuchte mit rotem Licht an gleicher Stelle anzubringen, außerdem ein roter Rückstrahler nicht höher als 90 Zentimeter.

Quelle: DKV (Autor: Dieter Reinmuth), Bearbeitung Webmaster